Ruckelshausen – wo oder was ist das eigentlich? - 25. März 2014

Das Gewerbegebiet Ruckelshausen war Thema beim 2. Unternehmerstammtisch

Unter einem Unternehmerstammtisch stellt sich der ein oder andere sicherlich vor, in irgendeiner Kneipe ein Bier zusammen zu trinken und über den Geschäftsalltag zu quatschen. So oder zumindest so ähnlich könnte es vielleicht auch mal bei einem der nächsten Termine des vom Mühltaler Gewerbeverein ins Leben gerufenen Unternehmerstammtisch sein. Am 25. März allerdings war das in Mühltal geplante Gewerbegebiet „Ruckelshausen“ das zentrale Thema und somit war die Nieder-Ramstädter Diakonie, die für die Entwicklung verantwortlich ist, der Gastgeber.
Die Entstehung eines Gewerbegebietes hängt ganz eng mit der wirtschaftlichen Entwicklung eines Standortes, einer Gemeinde oder Stadt zusammen und so nutzte Erik Hornung, der Wirtschaftsförderer der Gemeinde Mühltal die Gelegenheit, sich und seine Arbeit aber auch die Gemeinde Mühltal aus wirtschaftlicher Perspektive darzustellen. Dabei wartete Erik Hornung mit Zahlen auf, die so manchen interessierten Zuhörer ins Staunen brachten. So betrug zum Beispiel die Kaufkraft Mühltals in 2012, laut Quelle des Hessischen Landesamtes, mit 6273 Euro pro Einwohner insgesamt 87 Millionen Euro. Mit einer Kaufkraftkennziffer von 115,9 ist Mühltal die Nummer zwei im Kreis. Die daraus resultierende Frage lag auf der Hand: Wie schaffen wir es, auch nur einen kleinen Anteil von dieser gigantischen Zahl in Mühltal zu behalten und so dem bestehenden Gewerbe eine Überlebenschance zu geben.
Nachdem es Erik Hornung schaffte, die Zuhörer zum Grübeln zu veranlassen, war es für den Vorstand der Diakonie Werner Diehl zusammen mit dem verantwortlichen Entwickler Martin Bullermann ein Leichtes, die Gäste zum Schwärmen zu bringen.
Wenn alles so hinhaut, wie es sich Herr Diehl vorstellt, könnten auf dem Gewerbegebiet Ruckelshausen, direkt an der B426 auf einem Gebiet von insgesamt 120.000 Quadratmetern insgesamt 30 bis 40 Firmen ein neues Zuhause finden. Dass dieses Gewerbegebiet einen perfekten Anschluss an die Bundesstraße und damit auch an die nahe gelegene A5 bekommt, ist besiegelt und bereits jetzt an der Größe der Baustelle und der Breite der dort entstehenden Fahrbahn zu sehen. Erfreulich, dass die Grundstücksgrößen eher klein gehalten werden, hier sind Größen ab zirka 1000 m² bis 4000 m² geplant. Die Bauhöhe ist abhängig von der Position des Grundstückes am Hang und erlaubt somit keine unansehnlichen Industrieklötze. Mit der Vorgabe zur Baumpflanzung ist selbst für die Integration in die Landschaft gesorgt, so dass sich ein kleines, feines Gewerbegebiet entwickeln könnte und damit langfristig zusätzliche Steuereinnahmen für die Gemeinde Mühltal gesichert sind.
Nach Offenlegung der Gemeinde ist der Verkaufsstart für das Gelände im Herbst dieses Jahres geplant, erste Baumaßnahmen starten zu Beginn 2015. Die Preise schienen mir mehr als interessant, besonders für Mühltaler Unternehmen wird es Sonderkonditionen geben, außerdem beteiligt man sich an etwaigen Erdarbeiten mit einem quadratmeterabhängigen Zuschuss.
Wer genaueres wissen möchte, kann sich an Erik Hornung, den Wirtschaftsförderer der Gemeinde Mühltal wenden. Dieser ist stets über den aktuellen Stand informiert und gerne dazu bereit, den Kontakt zu weiteren Maßnahmen herstellzustellen. Rufnummer oder E-Mail dazu finden Sie unter www.muehltal.de

Holger Maier, Mühltalpost

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